Sprünge & Plyometrie

Kontrastsprung

QuadrizepsGesäßmuskulaturBeinbeugerWaden Alaktazid (ATP-PCr)
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i.

So geht's

Mach ein paar Wiederholungen einer schwereren oder erschwerten Variante (z. B. Sprung mit Zusatzlast oder Squat Jump mit Band) und direkt nach einer kurzen Pause ein paar maximale Sprünge ohne Last (z. B. Sprungkniebeugen mit Körpergewicht oder Standweitsprünge). Weich landen und dazwischen neu ansetzen. Der Kontrast schwer–leicht ist der Kern der Übung; im leichten Satz mit maximaler Intensität springen.

ii.

Warum es wirkt

Nutzt die Post-Activation Potentiation (PAP) – die schwere bzw. erschwerte Belastung aktiviert das Nervensystem und die hochschwelligen motorischen Einheiten vor, sodass die folgenden explosiven Sprünge mit mehr Kraft und Geschwindigkeit ausgeführt werden; trainiert die maximale Schnellkraftentfaltung, indem dieser potenzierte Zustand genutzt wird.

iii.

Transfer aufs Eis

Maximiert die explosive Leistung, die sich auf Abstoß und Antritt auf dem Eis überträgt; Training im potenzierten Zustand lehrt das Nervensystem, Kraft schnell abzurufen – die Qualität hinter kraftvollen ersten Schritten und explosiven Bewegungen.

iv.

Coaching-Cues

  • „Erst schwer, dann leicht explodieren“
  • „Maximale Intensität bei den Sprüngen“
  • „Spritzig bleiben, volle Erholung dazwischen“
v.

Häufige Fehler

Zu wenig Pause zwischen schwerer und leichter Belastung; im leichten Satz nicht maximal springen; zu schwere Last für eine Potenzierung

vi.

Progression / Regression

Progression

Last/Pause optimieren oder schwerere Vorbelastung

Regression

leichterer Kontrast oder nur explosive Sprünge

vii.

Hauptmuskeln

QuadrizepsGesäßmuskulaturBeinbeugerWaden
viii.

Energiesystem

Alaktazid (ATP-PCr)

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