Sprünge & Plyometrie

Standweitsprung

GesäßmuskulaturBeinbeugerQuadrizepsWaden Alaktazid (ATP-PCr)
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i.

So geht's

Aus athletischer Position schwingst du die Arme nach hinten und senkst die Hüfte ab, dann streckst du dich explosiv, wirfst die Arme nach vorn und springst so weit wie möglich nach vorn. Lande weich auf beiden Füßen mit gebeugten Knien und Hüfte nach hinten und halte die Landung kontrolliert. Vor dem nächsten Sprung komplett neu ansetzen. Bei jeder Wiederholung maximal weit nach vorn springen.

ii.

Warum es wirkt

Trainiert horizontale Schnellkraft und Kraftentwicklungsrate über eine nach vorn gerichtete Dreifachstreckung; der Standweitsprung betont horizontale Krafterzeugung (Hüftstreckung), die gehaltene Landung baut exzentrische Bremskraft auf.

iii.

Transfer aufs Eis

Spiegelt direkt die horizontale Krafterzeugung beim Beschleunigen auf dem Eis und den explosiven ersten Schritten wider; der Sprung nach vorn trainiert den Abstoß aus der Hüfte, das Halten der Landung das Abbremsen und die Landekontrolle.

iv.

Coaching-Cues

  • „Arme werfen, weit springen“
  • „Hüfte nach vorn treiben“
  • „Landung halten, Hüfte nach hinten“
v.

Häufige Fehler

Nach oben statt nach vorn springen; bei der Landung nach vorn fallen (keine Kontrolle); Armschwung nicht nutzen

vi.

Progression / Regression

Progression

kontinuierliche/wiederholte Standweitsprünge oder Sprung in Sprint

Regression

kürzerer Sprung oder Schritt zurück zum Neuansetzen

vii.

Hauptmuskeln

GesäßmuskulaturBeinbeugerQuadrizepsWaden
viii.

Energiesystem

Alaktazid (ATP-PCr)

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